Ratgeber: Feuchte Keller

Feuchte Keller trocken legen

Kellerräume werden heutzutage gegenüber früher in anderer Weise genutzt. Das Lagern von Kartoffeln, Äpfel, Birnen etc. ist nur noch wenigen Kellerbesitzern vorbehalten. Diese Keller riechen in der Regel modrig und schimmlig. Eine Lagerung von Sachen die trocken bleiben müssen, ist und war nicht möglich.

Die moderne Kellernutzung beinhaltet heute das trockene Lagern von Kleidung, Geräten und Werkzeugen. Und sehr viele Keller werden als Bastel- oder Hobbyraum oder als Büro genutzt. Dies bedingt einen trockenen Kellerraum.

Die konventionelle Mauertrockenlegung

Herkömmlicherweise wird folgendermassen vorgegangen:

Grabarbeiten im Aussenbreich bis zur Bodenplatte (Fundament). Abdichten der Aussenwände, Sickerleitungen erstellen, Sickerplatten an die Aussenwände montieren. Hinterfüll- und Terrainarbeiten.

Diese Arbeiten sind mit sehr grossem Aufwand verbunden.

Unser Rat: Druckloses Injektionsverfahren

Im Vergleich zur konventionellen Methode, ist die Mauerwerkstrockenlegung mit dem drucklosen Injektionsverfahren mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden.

Dabei wird eine Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Fundamentbereich hergestellt. In den meisten Altbauten fehlt diese Horizontalsperre gänzlich.

Um eine Horizontalsperre nachträglich einzubauen, wird beim drucklosen Injektionsverfahren zunächst im unteren Bereich des Kellers der modrige Verputz entfernt und schräge Bohrlöcher in verschiedenen Tiefen in die Wand gebohrt (2/3 der Mauerstärke, versetzt).

In diese werden spezielle Chemikalien geleitet, welche die Kapillaren des Mauerwerks verschließen, so dass keine Feuchtigkeit mehr aufsteigen/transportiert werden kann. Das Mauerwerk ist sozusagen „verglast“, also abgedichtet. Wird im Anschluss auf die Aussenwände ein Sanierputz aufgetragen, erzielt man im sanierten Kellerraum ein behagliches Raumklima.

Die Firma Swissbau Totalunternehmung wendet dieses Verfahren seit 25 Jahren mit grossem Erfolg an.

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